Donnerstag ... Auffahrt auf den Startplatz. Der Wind lässt zwar nach, aber eine Gewitterzelle droht auszulassen. Dementsprechend wird der Task gecancelled. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellt, da ca. 1 1/2 Stunden später das Gewitter inkl. Hagel in Wolfsberg durchzieht.
Freitag ... Aufgrund der nicht besser werdenden Bedingungen wird das Lavanttaler GS-Meeting abgesagt. Somit findet keine Staatsmeisterschaft der Damen 2009 mehr statt.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Donnerstag, 21. Mai 2009
Pre-EM und Staatsmeisterschaft in Abtenau
Fernsehbericht in den Salzburger Nachrichten
Homepage des Veranstalters
Montag ... gecancelled
Dienstag ... Auffahrt auf den Trattberg und im Nebel sitzend warten, bis der Veranstalter endlich entscheidet: "Der Tag ist gecancelled!"
Mittwoch ... ein sehr vielversprechender Tag. Auffahrt auf den Trattberg mit wunderschöner Aussicht über Salzburg, Abtenau und Dachstein. Heute war klar, dass ein dreistelliger Durchgang geflogen wird. So wurden ein 120,8 km FAI-Dreieck ausgeschrieben (XContest: Task 1). Aufgrund es geringen Windes, ging es gut voran und über 90 Piloten kamen ins Ziel (siehe Ergebnisse: 1 DG). Ich flog zwar nicht schnell, aber doch sicher ins Ziel und konnte mir den zweiten Platz bei den Damen sichern. Erste wurde - wie zu erwarten war - die amtierende Weltmeisterin Elisa Houdry.
Donnerstag ... Heute ging's aufgrund der Wetterprognose auf den Bischling. Da am Abend eine Front aufziehen sollte wurde nur ein kurzer Task über 64 km ausgeschrieben. (XContest: Task 2) Steigwerte bei 7 m/s brachten uns beim Start schnell voran und ich musste mich - so wie viele andere - 40 Minuten einparken bevor das Rennen begann. Danach ging alles ziemlich schnell. Bis zum Dachstein mussten wir kein einziges mal drehen, da die Wolken mit 4 m/s saugten und ein durchgehendes steigen beim Geradeausfliegen ermöglichte. Insgesamt mussten wir nur ca. 4 Mal aufdrehen, um Höhe zu machen und dann ins Ziel zu fliegen. Aufgrund der sehr guten Bedingungen kamen auch über 100 Piloten ins Ziel. (siehe Ergebnisse: 2. DG)
Neu auf der HP ist das Live-Tracking, das es jedem zu Hause ermöglicht, die Flüge der besten Piloten hautnah zu verfolgen: Livetracking Zugangsdaten
Freitag ... gecancelled
Samstag ... Wieder gings auf den Bischling. An diesem Morgen war meine Motivation am Tiefpunkt angelangt und ich musste mich zwingen doch mitzufliegen. Nach mehreren Briefings wurde ein Speedrun über 60km festgesetzt. (XContest: Task 3) Es ging mit dem Wind zum Landeplatz in Grödming. Ich war nie wirklich hoch und wähle ab dem Wendepunkt Wagrain eine ungewöhnliche Route - mittem im Tal. So kämpfte ich mich zwischen 1300 und 1600 Höhenmeter, entlangsourend ins Ziel. Nur 29 Piloten erreichten dieses, darunter drei Frauen (Elisa, ich und Regula). Trotz geringer Motivation hat mir dieser Task am besten gefallen und meine Laune stieg während des Flugs immens. (siehe Ergebnisse: 3. DG)
Sonntag - Siegerehrung ... Armin Eder wurde nach seiner 22järigen Wettkampflaufzeit das erste Mal Staatsmeister! Herzliche Gratulation. Für ihn ist dies ein lang ersehnter Titel, den er nach eigenen Worten dem Weltmeistertitel gleichsetzt! Durch meinen gestrigen Flug konnte ich einige Plätze gut machen und wurde 16. bei der Staatsmeisterschaft und 47 in der Gesamtwertung. In der Damenwertung konnte ich mir den zweiten Platz nach Elisa und vor Regula sichern. Wohl mein bestes Ergebnis in meiner Fliegerkarriere.
Ergebnisse:
Offene Klasse
Damen Klasse
Staatsmeisterschaft
Montag, 4. Mai 2009
Raimund Wieser Cup
Nach der WM habe ich beschlossen erst später wieder ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Somit fand bei mir der Saisonauftakt in Gsies (Südtirol) statt. Schon letztes Jahr war allein das Panorama eine Anreise wert. Wir – Gotl, Manfred und ich – reisten bereits am Donnerstagabend an und bezogen unser Quartier - ein nigel-nagel-neues schönes Appartement gleich neben dem Landeplatz.
Am Freitag nach dem morgendlichen Breafing ging’s zum Startplatz oberhalb von Bruneck (Platten). Ein 76,6 km Task wurde um 13:30 gestartet und führte uns zuerst 14 km nach Westen. So wirklich hoch war ich nie. Einerseits weil ich nicht wollte – kalt und andererseits weil ich wohl nie den richtigen Bart erwischte. Trotzdem passte die Spur und ich kam gut voran. Jedoch schattete es in Richtung Gsieser Tal ab und ich parkte mich erstmal ein um auf die Sonne zu warten. Die Taktik ging auf und ich flog hoch weiter. Auf das starke Sinken, dass dann folgte war ich nicht vorbereitet und fand mich bald wieder tief an der Kante. Leider lies ich mich durch einen Retterabgang, darauf folgendes meinerseitiges Anfunken des Veranstalters ablenken und fand mich nach 44,8 km am Boden. Auf dem Weg zurück sahen wir, dass der Nordwind stark zugenommen hatte und die Piloten fast senkrecht zu Boden gingen. So gelang es nur ca. 30 Piloten die Ziellinie zu überschreiten und noch mal so viele befanden sich kurz davor.
Flug vom ersten Durchgang
Der Samstag war ein Ruhetag (zu starker Nordwind), den ich mit Diplomarbeit schreiben und einem gemeinsamen Aufstieg zum Gieses Startplatz mit unseren Mitbewohnern verbrachte. Genüssliches Schmausen vollendete diesen doch sehr relaxten Tag.
Der Sonntag sah vielversprechend aus. So entschlossen sich die Tasksetter zu einem 109 km Task. Schon am Startplatz wurde uns klar, dass es sportlich und kalt werden würde. Trotz aller Widrigkeiten legte ich einen perfekten Flug hin. Ich flog meine eigene Linie. So hielten sich die meisten im Hochgebirge auf. Ich entschied mich aber das meiste im Hangbereich oder Flachland zu fliegen und konnte dadurch trotz geringem bis gar keinem Gas fliegen zum Spitzenpulk aufschließen. Schlussendlich war ich nur 12 Minuten nach dem ersten im Ziel. Spannend wurde der Zielanflug, da durch starke Sinkwerte der Endanflugrechner langsam in den Negativbereich wechselte. Ich konnte mich nur durch einen Talsprung und mühsames Hochsoaren ins Ziel retten. Dadurch, dass Rosanna Scanagatta (ITA) auch das Ziel erreichte wurde es knapp. Nur mit 13 Punkte Vorsprung gewann ich den Raimund Wieser Cup in der Damenwertung.
Flug vom zweiten Durchgang
Am Freitag nach dem morgendlichen Breafing ging’s zum Startplatz oberhalb von Bruneck (Platten). Ein 76,6 km Task wurde um 13:30 gestartet und führte uns zuerst 14 km nach Westen. So wirklich hoch war ich nie. Einerseits weil ich nicht wollte – kalt und andererseits weil ich wohl nie den richtigen Bart erwischte. Trotzdem passte die Spur und ich kam gut voran. Jedoch schattete es in Richtung Gsieser Tal ab und ich parkte mich erstmal ein um auf die Sonne zu warten. Die Taktik ging auf und ich flog hoch weiter. Auf das starke Sinken, dass dann folgte war ich nicht vorbereitet und fand mich bald wieder tief an der Kante. Leider lies ich mich durch einen Retterabgang, darauf folgendes meinerseitiges Anfunken des Veranstalters ablenken und fand mich nach 44,8 km am Boden. Auf dem Weg zurück sahen wir, dass der Nordwind stark zugenommen hatte und die Piloten fast senkrecht zu Boden gingen. So gelang es nur ca. 30 Piloten die Ziellinie zu überschreiten und noch mal so viele befanden sich kurz davor.
Flug vom ersten Durchgang
Der Samstag war ein Ruhetag (zu starker Nordwind), den ich mit Diplomarbeit schreiben und einem gemeinsamen Aufstieg zum Gieses Startplatz mit unseren Mitbewohnern verbrachte. Genüssliches Schmausen vollendete diesen doch sehr relaxten Tag.
Der Sonntag sah vielversprechend aus. So entschlossen sich die Tasksetter zu einem 109 km Task. Schon am Startplatz wurde uns klar, dass es sportlich und kalt werden würde. Trotz aller Widrigkeiten legte ich einen perfekten Flug hin. Ich flog meine eigene Linie. So hielten sich die meisten im Hochgebirge auf. Ich entschied mich aber das meiste im Hangbereich oder Flachland zu fliegen und konnte dadurch trotz geringem bis gar keinem Gas fliegen zum Spitzenpulk aufschließen. Schlussendlich war ich nur 12 Minuten nach dem ersten im Ziel. Spannend wurde der Zielanflug, da durch starke Sinkwerte der Endanflugrechner langsam in den Negativbereich wechselte. Ich konnte mich nur durch einen Talsprung und mühsames Hochsoaren ins Ziel retten. Dadurch, dass Rosanna Scanagatta (ITA) auch das Ziel erreichte wurde es knapp. Nur mit 13 Punkte Vorsprung gewann ich den Raimund Wieser Cup in der Damenwertung.
Flug vom zweiten Durchgang
Donnerstag, 19. März 2009
Damen Staatsmeisterschaft

Ich und ein paar andere Frauen haben sich dafür stark gemacht, dass der Termin dieses Jahr verschoben wird. Grund dafür ist, dass dadurch mehr Frauen die Chance haben bei der Staatsmeisterschaft dabei zu sein. Da wir das nun so gut wie unter uns ausmachen, hoffe ich auf zahlreiche Teilnahmen, denn es geht nicht nur um den Wettkampf, sondern vorrangig um den Spaß und um das zusammentreffen von Paragleiterinnen. Ich habe mich vor allem letztes Jahr dafür eingesetzt, dass wir überhaupt als Staatsmeisterinnen gewertet werden und auch eine dementsprechende Würdigung und Stellung erhalten. Ich bitte daher um eure Unterstützung, denn nur wenn auch viele Frauen mitmachen, können wir in Zukunft ernst genommen werden!!!!
Termin: 11. bis 14. Juni
In: Wolfsberg (Kärnten)
Im Zuge des Lavanttaler GS Meetings
Das Fluggebiet besteht aus einer Gebirgskette (Goding). Wie und wo man da fliegt entnehmt ihr bitte aus dem Flug vom Manfred Marte. Ungefähr so könnte auch ein Flug am Bewerbstag aussehen.
Für weitere und laufende Informationen schaut bitte auf die Liga HP: Österreichische Liga bzw. auf Wettkampfinfos zum Lavanttaler GS Meeting
Mittwoch, 11. Februar 2009
Fluginfos zur WM
Ein paar interessante Daten und Statistiken zu meinen Flügen bei der WM:
- 46 Stunden geflogen
- 820 km lt. Auswertung (direkte Route und somit noch mehr geflogen)
- über 100.000 Höhenmeter gemacht
- Bärte: zwischen 7,7 m/s Steigen und - 6,7 m/s Sinken
- 46 Stunden geflogen
- 820 km lt. Auswertung (direkte Route und somit noch mehr geflogen)
- über 100.000 Höhenmeter gemacht
- Bärte: zwischen 7,7 m/s Steigen und - 6,7 m/s Sinken
Montag, 9. Februar 2009
elfter Task ... gecancelt und Siegerehrung
Der letzte Tag brach an und ein Task über 72 km wurde ausgeschrieben. Eine kurze Aufgabe, bei der die Wendepunkte nahe Valle de Bravo lagen. Doch diesmal herrschte Blauthermik und diesmal sehr eng zum drehen. Schon im Startpulk wurde es daher sportlich zu fliegen. Bereits beim Anflug auf die erste Boje schmiss ein Pilot nach einem Verhänger den Retter. Zurück am Ridge des Peñon entlang zur nächsten Boje wurde der zweite Retter nahe dem Startplatz geworfen. Dies verhieß nichts Gutes für den Tag. War kamen kaum hoch und flogen daher recht tief ins Flachland östlich von Valle de Bravo. Doch auch dort fanden wir nur spärliche Thermik und viele Piloten standen nach 30 km am Boden. Diejenigen die weiterflogen hatten es jedoch auch nicht leicht und zwei weitere Retter wurden geworfen. Ein Japaner verletzte sich dabei schwer und musste mit dem Hubschrauber geborgen werden. Da der Hubschrauber die Flugbahn der Wettkampfpiloten schnitt, wurde der Task zuerst gestoppt und in weiterer Folge gecancelt.

Somit stand der Sieger fest: Andi Aebi (Schweiz) mit seinem Advance Proto ist neuer Weltmeister, gefolgt von seinem Landsmann Stefan Wyss (Niviuk Icepeak 3) und Aljaz Valic (Slowenien, GIN Boomerang 6). Bei den Damen gewann Elisa Houdry (Frankreich) überlegen vor Keiko Hiraki (Japan) und Anja Kroll (Schweiz). Die Teamwertung entscheiden seit Beginn des Bewerbs die Tschechen für sich.
Auch wir konnten auf zwei erfolgreiche Wochen zurückblicken:
Heli … 8ter Platz
Alex … 26ter Platz
Armin …36ter Platz
Tom … 99ter Platz
Marion … 7ter Platz bei den Damen
Resultate der XI Weltmeisterschaft
WM Mexiko ... Overall
WM Mexiko ... Female
WM Mexiko ... Teamwertung

Ich darf zufrieden sein, denn bei den Damen im ersten Drittel mitzufliegen war eine große Herausforderung und ich durfte meinen Namen mehrmals zwischen bekannten Namen stehen sehen. Vor allem ist aber erfreulich, dass aufgrund meiner Leistung bei dieser WM mein Name nicht mehr unbekannt ist und somit eine weibliche Pilotin Österreich in der Paragleiterszene vertritt.

Somit stand der Sieger fest: Andi Aebi (Schweiz) mit seinem Advance Proto ist neuer Weltmeister, gefolgt von seinem Landsmann Stefan Wyss (Niviuk Icepeak 3) und Aljaz Valic (Slowenien, GIN Boomerang 6). Bei den Damen gewann Elisa Houdry (Frankreich) überlegen vor Keiko Hiraki (Japan) und Anja Kroll (Schweiz). Die Teamwertung entscheiden seit Beginn des Bewerbs die Tschechen für sich.
Auch wir konnten auf zwei erfolgreiche Wochen zurückblicken:
Heli … 8ter Platz
Alex … 26ter Platz
Armin …36ter Platz
Tom … 99ter Platz
Marion … 7ter Platz bei den Damen
Resultate der XI Weltmeisterschaft
WM Mexiko ... Overall
WM Mexiko ... Female
WM Mexiko ... Teamwertung

Ich darf zufrieden sein, denn bei den Damen im ersten Drittel mitzufliegen war eine große Herausforderung und ich durfte meinen Namen mehrmals zwischen bekannten Namen stehen sehen. Vor allem ist aber erfreulich, dass aufgrund meiner Leistung bei dieser WM mein Name nicht mehr unbekannt ist und somit eine weibliche Pilotin Österreich in der Paragleiterszene vertritt.
Freitag, 6. Februar 2009
zehnter Task
Heute wurde der längste Task der WM ausgeschrieben: 117 km im zick-zack-Flug. Auch dieses mal wurde der Startzylinder im Flachland gesetzt. Doch dieses mal blieb ich bis vor dem Start am Peñon. Mit 3100 m flog ich auf die 11 km entfernte erste Boje zu. Leider war auch dies zu wenig und ich musste abermals lange suchen, bis ich wieder Thermik fand um Höhe zu machen. Erst 30 Minuten nach dem Start flog ich auf die nächste Boje zu (Ridge hinter dem Peñon). Ich erwischte eine gute Linie und flog alleine übers Flachland. Dies war eine gute Entscheidung, denn ich konnte auf 3400 m aufdrehen. Ohne probleme konnte ich daher die zweite Boje machen und weiter gings zur Dritten (über das Plateau und wieder ins Flachland). Die Boje gemacht flog ich wieder zurück zum Plateau und konnte mich gerade noch mit einem 3 m/s Bart aufs Plateau retten. Trotz alledem flog mir die Zeit davon und ich flog doch sehr niedrig weiter. Ich konnte zwar noch die nächste Boje machen, stand aber trotzdem nach 88,9 km am Boden. Morgen ist der letzte Durchgang und ich freu mich schon darauf. Es schlaucht doch etwas, jeden Tag zu fliegen ;)
Flug vom 10ten Task (XContest)
Flug vom 10ten Task (XContest)
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